Die Texte und Bilder dieser Seite stammen aus dem Buch "Das Geheimnis des Seven-Star Mantis Kung Fu" von Jörg Quade und sind - auch in Auszügen - urheberrechtlich geschützt.

 

Im Chinesischen bedeutet "Chin (Qin)" soviel wie "ergreifen" oder "fangen" in der Weise, wie ein Adler einen Hasen ergreift, oder der Polizist einen Mörder fängt. "Na" hingegen bedeutet "halten und kontrollieren". Der Begriff "Chin Na" lässt sich also als "Ergreifen und Kontrollieren" übersetzen.

Obwohl die Chin Na-Techniken von Stil zu Stil variieren, können sie allesamt in vier Kategorien eingeteilt werden. Diese sind:

 

1) Verrenken der Gelenke

2) "Trennen" von Muskeln und Sehnen

3) Blockieren der Atmung oder von Adern

4) Druck oder Schlag auf Akupunkturpunkte

 

Diese Elemente können separat oder auch kombiniert angewandt werden. Von 1 nach 4 steigt das Niveau der zu erlernenden Techniken erheblich an, und gerade in der 4.Kategorie ist ein umfangreiches Wissen um die Grundlagen der chinesischen Medizin elementar.

 

Nachfolgend werden Beispiele aus allen vier Kategorie anhand von Bildern dargestellt. Auch hier der Hinweis:

Aus den Darstellungen soll nicht gelernt, sondern nur ein erster Eindruck gewonnen werden.

 

Verrenken von Gelenken
Trennen von Muskeln/Sehnen
Blockieren der Atmung / Adern
Angriff auf Akupunkturpunkte

Pressen des Trizeps =Taubheit des Arms

oben und unten Angriffe auf die Lunge umgebende Muskeln und

Angriff auf "Taiyin" =Bewußtlosigkeit und Tod

Pressen der Nackenmuskeln = Schmerz bis zur Bewußtlosigkeit

Nerven. Hierdurch Lähmung der Atmung

Angriff auf "Yintang"= geschwollenes Gesicht, Schädigung der Augen, Tod

Pressen des Brustmuskels= Schmerz + Muskelkontraktion um die Lunge